Wir sind nur noch genervt miteinander
Wir reden häufig in einem sehr verletzenden Ton miteinander, weil wir beide gestresst sind von der Arbeit, zusätzlich genervt von den Kindern. Dazu kommt, dass wir uns das gegenseitig auch zeigen - durch Augenrollen, Seufzen, Türenknallen – bis hin zu ganz abhauen.
Eine klassische Dynamik, die entstehen kann, wenn man gestresst ist und der andere darauf reagiert. Eigentlich bräuchte man Verständnis vom anderen, giftet sich stattdessen nur noch an. Was hilft?
Stopp-Signal vereinbaren
Ein Wort oder ein Zeichen, wenn man merkt, es wird gerade wieder verletzend, zeige ich das Signal. Dann machen wir eine Pause.Pause machen – nicht flüchten
Ich brauche mal 10 Min für mich, dann reden wir weiter.Ich-Botschaften statt Vorwürfe
Statt Du hilfst mir nie -> Ich fühle mich überlastet und wünsche mir deine Unterstützung.Abendritual finden
Den Tag gemeinsam bei einer Tasse Tee auf der Terrasse oder am Küchentisch beenden.Täglich Wertschätzung zeigen
Den anderen fragen: Wie geht es dir wirklich? - und hören dann nur zu. Kein Lösen wollen, kein bewerten wollen.Entlastungszeiten einplanen
Jeder bekommt regelmäßig Zeit für sich.